April 2011
Am 29.04.2011 wurde der neue Jugendclub in der Bahnstraße in Basdorf eröffnet.
Neben der Ortsprominenz war natürlich auch der Bürgermeister der Großgemeinde Wandlitz
gekommen. Die schöne und freundliche Anlage wurde von den Jugendlichen und Kinder
in Beschlag genommen. Leider ist dieses Gebäude an bestimmte Öffnungszeiten gebunden.
Das werden die Jugendlichen so sicher nicht akzeptieren. Wer will schon nur zu bestimmten
Uhrzeiten an ausgewählten Tagen dort sein. Es ist der Gemeinde angeraten schnellstmöglich
eine tägliche Öffnung durchzusetzen. Ansonsten fürchte ich, dass es sich bei diesem Jugenclub,
so schön er auch sein mag, um eine Fehlinvestition handelt.
Was nutzt ein Jugendclub wenn keiner hingeht?
|
|
|
|
|
|
Juli 2011
Seit einigen Wochen ist der neue Kirchturm in neuem Glanz erstrahlt.
Selbst die alte Turmuhr zeigt den Basdorfern wieder welche Stunde es geschlagen hat.
Geschlagen ist nicht wörtlich zu nehmen, denn ein Läutewerk ist nicht in Betrieb.
Diese akustische Zeitansage ist den Anwohnern anscheinend zu laut.
Leider - das hatte sowas Nostalgisches.
|
|
|
|
September 2011
Unter dem Motto „Lebensraum Kirchturm“ hat der Naturschutzbund eine Initiative gestartet, die das Überleben von Turmfalke und Schleiereule sichern soll. Auch die Basdorfer Kirche ist hier eingebunden. Auf Initiative des Basdorfer Siedlervereins e.V. sind auf dem Kirchturm Nistkästen angebracht worden, die Schleiereule und Turmfalke nutzen können. Einfluglöcher befinden sich an der Ost- und Nordseite unterhalb der Zifferblätter. Unterstützt wird diese Aktion von Peter Liebehenschel, der hierfür auch die Schüler der Basdorfer Schule begeistert hat. Zusammen haben sie die Nistkästen gefertigt.
Am 10.9.2011 gestaltete der Gemeindekirchenrat Basdorf eine Gemeindefeier anlässlich der Fertigstellung des Kirchturmes und der glücklichen Rückkehr des Pfarrerehepaares Berchner aus den USA.
Zunächst fand der Einweihungsgottesdienst statt, den Frau Pastorin Berchner liebevoll und themengebunden gestaltete.
Es war ein entspannter Nachmittag, der nach dem Gottesdienst auf dem Kirchhof mit einer Kaffeerunde weiter geführt wurde.
Seit Juni 2009 durften die Glocken der Kirche aus Sicherheitsgründen nicht mehr geläutet werden.
Nach 9 Monaten Bauzeit ist der Kirchturm nun fertig. Finanziert wurde die Turmsanierung u.a. durch Gelder vom Kirchenkreis, vom Denkmalschutz des Landkreises, der Landeskirche und vielen Spendern aus der Gemeinde. Viele haben dazu beigetragen das älteste Gebäude unseres Dorfes zu erhalten.
Die Dankesworte der Pastorin und des Gemeindekirchenrates galten allen Spendern und Beteiligten an den Bauarbeiten.
In den Turm wurde ein elektronisches Läutewerk eingebaut.
Nun läuten die Glocken wieder - jeden Abend um 18.00 Uhr kann man sie weithin hören. Ein Stück Heimatgefühl ist wieder belebt und auch die Kirchturmuhr zeigt wieder die Stunde an und muss nicht mehr von Hand bedient und aufgezogen werden.










